Neue USA Einreisebestimmungen - Emirates streicht zahlreiche Flüge

                                                                  

Die Fluggesellschaft Emirates reagiert auf die verschärften Einreisebedingungen der USA und stellt zahlreiche Flugverbindungen in US-Städte ein. 

Personen, die sich seit 1.3.2011 in Syrien, Irak, Iran oder Sudan aufgehalten haben, benötigen ab sofort ein Visum für die Einreise in die USA. Gleiches gilt auch für alle Staatsbürger, die die Staatsangehörigkeit eines dieser Länder besitzen. Der Beschluss hebt somit die „ESTA-Travel Authorizations“ auf und betrifft auch bereits genehmigte ESTA-Reisegenehmigungen. 

Wichtig: Die Einreise mit einem neu ausgestellten Pass (ohne Stempel) wird als falsche Angabe aufgefasst und kann ohne gültiges Visum zu einem Einreiseverbot führen! Personen, die unter dem Visumfreiheitsprogramm einreisen, benötigen einen biometrischen Reisepass (mit Chip). Was die Mitnahme von elektronischen Geräten (Laptops und Tablets) betrifft, müssen viele Flugreisende aus muslimischen Ländern ebenso mit Einschränkungen rechnen. 

Diese neuen Einreisebestimmungen der USA waren Grund für die jüngste Entscheidung von Emirates, einige Flüge in die USA zu streichen. Eine reduzierte Nachfrage an USA-Reisenden war laut dem Unternehmen Grund für die Reaktion. 

Gut zu wissen: Die US-Städte Los Angeles, Boston, Orlando, Seattle und Fort Lauderdale werden in Zukunft von Emirates weniger oft angeflogen.

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